Die Fußballweltmeisterschaft im Jahre 2026 in Kanada, Mexiko und den USA rückt näher. Fans sind gespannt auf die teilnehmenden Mannschaften und die Optionen, Tickets zu erhalten. Im Zeitraum vom 11. Juni bis zum 19. Juli sind 104 Spiele zu bestreiten. Die spannende Frage ist darüber hinaus: Welche Kader haben es generell mit einer Qualifikation zur Teilnahme geschafft? Nicht ausschließlich Favoriten wie beispielsweise Argentinien, Portugal, Niederlande, Italien und Deutschland stehen im Fokus der Erwartungen. Andere Kader, die eher nicht in einer Favoritenrolle gesehen werden, könnten wahrhaftig für Überraschungen im WM-Spielablauf sorgen. Gehört gegebenenfalls die österreichische Mannschaft um den Trainer Ralf Rangnick in diese Kategorie?
Geschafft – die Qualifikation für die WM 2026
Es ist buchstäblich geschafft: Die österreichische Nationalmannschaft ist zurück. In der WM-Qualifikationsrunde spielte Österreich in der Gruppe H gegen die Auswahl von Bosnien und Herzegowina, Rumänien, San Marino sowie Zypern. Und das Ergebnis: Nach einer & Wartezeit von sage und schreibe 28 Jahren erreicht Österreich sein WM-Comeback! Am letzten UEFA-Qualifikationsspieltag hat sich der Kader aus Österreich mit einem 1:1 gegen Bosnien qualifiziert und nimmt an der WM 2026 teil. Dieses Remis war ausreichend, die Gruppe H mit einem Erfolg abzuschließen, obwohl es zuerst nicht zu erwarten war. Die Bosnier führten nach rund 10 Minuten, nachdem Tabakovic seiner Mannschaft mit einer Ecke das 1:0 beschert hatte.
Obwohl vorher ohne große Chancen, konnten die Österreicher ab der 30. Spielminute auf einen Ausgleich hoffen. In der 43. Minute geschah es – Österreichs Laimer erzielte den Ausgleich – der indessen nicht zählte. Es folgte der Seitenwechsel: Und Rangnicks Mannschaft wendete das Blatt und dominierte den Spielverlauf; Gregoritsch erlöste seine Mannschaft in der 77. Minute mit dem 1:1! Bosnien blieb ohne Schlussoffensive – Österreich ist für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert.
Chancen für Außenseiter & das ÖFB-Team besitzt echtes Potenzial
Es ist ohne Frage Potenzial vorhanden im österreichischen Kader. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass Trainer Rangnick weiß, welche fußballerischen Qualitäten in seinem Team vorhanden sind, und er dies im Training und den Spielen einsetzt. Darüber hinaus hat Österreich auf jeden Fall ein paar gute Spieler, die Erfahrungen im Ausland gesammelt haben – obendrein im Umfeld renommierter Spitzenvereine. Kevin Danso, Innenverteidiger, spielt beispielsweise beim englischen Verein Tottenham Hotspur. Konrad Laimer, rechter Verteidiger, ist mit Bayern München unterwegs. Michael Gregoritsch, Mittelstürmer, hat beim dänischen Verein Brøndby IF einen Vertrag. Marcel Sabitzer aus dem zentralen Mittelfeld ist ansonsten für Borussia Dortmund im Einsatz. Diese Spielpraxis kann für die Weltmeisterschaft 2026 positiv genutzt werden. Aus dem Grund ist es nicht ausgeschlossen, dass das ÖFB-Team verhältnismäßig einige WM-Spiele mit Erfolg absolvieren könnte.
Im Übrigen verfolgt der Trainer eine interessante Taktik: Er lässt sein Team oftmals spielen, was es mit Vorliebe macht – einen Angriffsfußball inklusive hohem Pressing. Solch eine Vorgehensweise kann den WM-Auftritten zugutekommen und für Überraschungen sorgen. Es existieren Spielideen, die beim einen beziehungsweise anderen Gegner im WM-2026-Ablauf für Erstaunen sorgen könnten. Hinzu kommt der Umstand, dass die Kernmannschaft vom ÖFB-Team seit vielen Jahren annähernd unverändert in ihrer Zusammensetzung ist. Ein Pluspunkt für die Österreicher, weil sie prinzipiell wissen, wie der einzelne Mannschaftskollege reagiert und agiert. Die gegnerischen Teams wissen mittlerweile, mit welcher Vorgehensweise beim österreichischen Fußballauftritt zu rechnen ist. Auf jeden Fall kann mit überraschenden Momenten gerechnet werden – das ÖFB-Team ist nicht zu unterschätzen. Die Spieler sind aufeinander eingespielt – insbesonders dies könnte die Chancen während der WM 2026 erhöhen.
Die Weltmeisterschaft 2026 kann kommen – mit der WM-Mannschaft aus Österreich
Somit zeigt sich: Die Weltmeisterschaft 2026 wird spannend – zusammen mit dem Team aus Österreich. Fußballfans können gespannt sein, mit welchen Überraschungen und fußballerischen Features ihr ÖFB-Team aufwarten wird. Obwohl viele hochkarätige Mannschaften auf den Fußballfeldern in Kanada, Mexiko und den USA vertreten sein werden: Mit einer gesunden Portion von Selbstbewusstsein und Vertrauen kann der österreichische Kader seinen Spielen entgegensehen. Selbst sofern einige Spieler während der WM-Zeit nicht zu den Jüngsten gehören werden: Das Leistungsniveau der österreichischen Mannschaft ist hoch. Ein erfolgreiches Abschneiden im Laufe der Weltmeisterschaft ist nicht ausgeschlossen.
Eines kann behauptet werden: Die Österreicher können ohne Bedenken ins Fußballrennen gehen. Sie sind gut aufgestellt und werden bis zum Beginn der WM 2026 garantiert weiter an ihren Fähigkeiten arbeiten und passende Taktiken ausarbeiten. Betrachtet man die Historie, sind die Chancen nicht schlecht, das Österreich nach 1990 ein Weltmeisterschaftsspiel gewinnen könnte und seit dem Jahr 1954 die Phase im WM-Knockout zu erreichen. Mit den Fußballtalenten in der Mannschaft muss sich das ÖFB-Team nicht verstecken.













